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ThermoLine-VAC – Gasdichte Hochtemperatur-Öfen (Vakuumofen, Schutzgasofen, Prozessgasofen)

Die ThermoLine-VAC Baureihe von IBT umfasst modernste Vakuum- und Schutzgasöfen für Hochtemperaturprozesse. Dank gasdichter, doppelwandiger, wassergekühlter Kessel erreichen diese Öfen bis zu 3000 °C in Hochvakuum oder unter Reaktions- und Schutzgasatmosphäre. Neben höchster Temperaturbeständigkeit bieten sie präzise Steuerung (mehrzonenfähig) und maximale Prozessreinheit, um Keramik- und Metallbauteile effizient zu Entbindern oder zu Sintern. Die Anlage wird kundenspezifisch projektiert (auch als Laborofen erhältlich), um jeder Anwendung gerecht zu werden. 

Kaltwandofen nach Maß

Je nach Anforderungen bauen wir gasdichte Kaltwand-Vakuumöfen (bis 1×10^-6 mbar) mit Schutz- und Reaktionsgase (z.B. Argon, Stickstoff, Wasserstoff, Kohlenstoffmono- und dioxid, Sauerstoff). Dadurch sind sowohl hochvakuumbasierte Prozesse als auch Verfahren unter kontrollierten Atmosphären möglich. Dabei nutzen wir maßgeschneiderte Heizelemente (Graphit-, Molybdän-, Wolframelemente usw.), um in allen Bereichen eine effiziente und gleichmäßige Erwärmung zu gewährleisten. Optional sind thermische Nachverbrennung, gas- oder flüssigkeitsgekühlte Abschreckung sowie Druckbehälter nach Druckgeräterichtlinie verfügbar. Unsere modularen Hochtemperaturöfen verbinden Robustheit mit präziser Temperaturregelung – ideal für anspruchsvolle Industrieanwendungen und höchst flexibel für innovative Forschungsvorhaben. 

Anwendungsbereiche

Typische Anwendungen der ThermoLine-VAC Vakuum- und Schutzgasöfen sind Entbinden und Sintern von Keramik- und Metallbauteilen (Additive Fertigung & Pressverfahren), Vakuumlöten, Wärmebehandlung (Härten/Glühen) sowie Metallisierung von Keramikbauteilen. Pyrolyse und Herstellungsprozesse für grünen Wasserstoff nehmen einen immer größeren Stellenwert ein. Durch die individuelle Ofenkonfiguration lassen sich verschiedenste Branchen von Luftfahrt bis Halbleitertechnik bedienen. 

Keramiken & Metalle entbindern

Durch das Entbindern werden die Bindemittel mit ihren organischen Bestandteilen aus dem Grünling entfernt.

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Keramiken sintern

Sintern von Keramiken, nach dem Entbindern oder Formgebung mittels additiver Fertigung, Pressen oder Gießen.

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Metalle sintern

Sintern von Metallen, nach dem Entbindern oder Formgebung mittels additiver Fertigung, Pressen oder Gießen.

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Wärmebehandlung

Durch die Wärmebehandlung können die endgültigen Eigenschaften von Bauteil und Oberfläche, wie Härte, Festigkeit oder Leitfähigkeit, eingestellt werden.

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Vakuum- und Prozessgaslöten

Lötprozesse stellen hohe Anforderungen an die Ofentechnik, um die Oberflächenqualität der zu fügenden Bauteile zu gewährleisten.

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Härten/Glühen

Mit dem Härten können die mechanischen Widerstandsfähigkeit von metallischen Werkstoffen durch gezielte Änderung und Umwandlung ihrer Gefüge verbessert werden.

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Spektrum Anlagendaten

Anlagendaten:

  • Temperaturen bis 3000 °C
  • Nutzvolumen nach Anforderung
  • Vakuum: bis 1*10-6 mbar
  • Drehschieber- und Turbomolekularpumpe
  • Betrieb unter Vakuum, Schutz- oder Reaktionsgas
  • Thermische Nachverbrennung
  • Ausführung als Laborofen

Aufbau

  • Gestell aus Baustahl oberflächenbehandelt oder Edelstahl
  • Edelstahlbehälter (doppelwandig, wassergekühlt), optional: Druckbehälter
  • Heizelemente nach Prozessanforderungen
  • Hochtemperaturwollen oder Strahlenschilde
  • Schaltschrank am Gestell integriert
  • Vakuumpumpstand integriert

Mess-, Steuerungs- & Regelungstechnik

  • Siemens-SPS, Industrie-PC oder Industrieregler
  • Regelung der Leistung nach Prozesstemperaturen
  • Temperaturmessung mittels Thermoelemente und Pyrometer
  • Ein- oder mehrzonige Regelung der Heizelemente
  • Fahren des Prozesses in Programmsegmenten (Rampen, Haltezeiten, Atmosphärenwechsel etc.)
  • Dokumentation der Prozessdaten zur Qualitätssicherung