Kunststoffe Kaschieren: Aufbringen von Dekor- oder Schutzfolien auf Ihre Produkte

Ob Interieur im Auto, Printmedien, Möbel und Textilen – Produkte mit Kaschierungen begleiten uns im Alltag. Hierbei wird auf ein Produkt (Kunststoff, Papier, Textil, Holz) eine Kunststofffolie aufgebracht, entweder aus optischen oder funktionellen Gründen.

Infrarotstrahlung als optimale Wärmequelle zum Kaschieren von Kunststoffen

Bei der Kaschierung wird häufig ein thermoplastischer Kleber wird zum Schmelzen gebracht, der als  Bindemittel zwischen Dekorfolie und Bauteil dient. Um schnellste Prozesszeiten zu gewährleisten, ist ein hoher Wärmeeintrag zum Schmelzen des Bindemittels existenziell. Neben Temperaturerhöhungen von 100 K/s, besitzen Infrarotstrahler eine kurze Reaktionszeit bei Ein- und Ausschaltvorgängen von bis zu 1 Sekunde. In Verbindung mit einer berührungslosen Temperaturmessung mittels Pyrometer ermöglichen Infrarotsysteme eine punktgenaue Temperaturregelung sowie einen sicheren, überwachten und schnellstmöglichen Aufheizvorgang.

Kunststoff Kaschieren: Besonderheiten von Kaschierprozessen

Die meist geringen thermischen Massen der Kunststofffolien ermöglichen zwar eine rasante Aufheizgeschwindigkeit, erfordern jedoch eine punktgenaue Temperaturregelung. Dank berührungsloser Temperaturmessung mittels Pyrometer, höchster Reaktionsgeschwindigkeit der Infrarotstrahler und intelligenter Regelungstechnik werden auch höchste Anforderungen an die Produkttemperaturen gewährleistet. Bei kontinuierlichen Kaschierprozessen können je nach Folienbreite Strahler zu- und abgeschaltet werden. Das spart Energie und Kosten.

Die Vorteile der Kunststoff Verarbeitung mit Infrarot im Überblick

  • Aufheizgeschwindigkeiten von bis zu 100 K/s
  • Automatisierter Prozessablauf mit prozesssicherer Temperaturregelung
  • Berührungslose Temperaturmessung mittels Pyrometer
  • Kontrolle und Speicherung der Prozesstemperaturen und weiterer Daten
  • Direkter Energieeintrag in den Kleber, Folie und Bauteil à Energieeffizienz
  • Zu- und Abschalten von Infrarotstrahlern bei unterschiedlichen Produktgrößen à Energieeffizienz