Höchste Wärmeeinwirkung per Infrarot

Für die prozessgenaue Erwärmung bietet der Einsatz von Infrarotstrahlern zahlreiche Vorteile. IBT Infrabiotech ermöglicht mit kundenspezifischer IR-Anlagentechnik einen maximalen Energieeintrag und hohe Durchsätze insbesondere in der Verarbeitung von Organoblechen.

Die IBT InfraBioTech GmbH ist ein etablierter Hersteller von Infrarot-Anlagentechnik und Spezialist für Infrarot-Strahlungswärme aus Freiberg. Insbesondere der Einsatz sogenannter STIR-Strahler (selektives transformiertes Infrarot) dieses Anbieters ist patentrechtlich geschützt. Dabei tritt die IBT als Komplettdienstleister von der Anlagenplanung bis zur Installation und dem After Sales Service auf – und das in ganz unterschiedlichen Anwendungsfeldern etwa bei der Erwärmung und Bearbeitung von Folien, Beschichtungen, Kunststoffteilen oder im modernen Bereich der Organoblech-Verarbeitung.

Der große Vorteil der IR-Erwärmung ist die höhere Leistungsdichte gegenüber konvektiven Verfahren. „Im heißen Ofen bestimmt die Temperaturdifferenz zum Fertigungsteil wie schnell aufgeheizt werden kann. Bei konventionellen Lösungen nimmt diese im Laufe des Erwärmungsprozess langsam ab – bei einer Infrarot-Strahlungsquelle mit bis zu 2.600 °C hingegen bleibt der Temperaturunterschied durchgehend sehr hoch“, erläutert Vertriebsingenieur Ingolf Jaeger. So wird es in Anwendungen beispielsweise möglich, eine Kunststofffolie im Durchlaufprozess binnen weniger Sekunden von 20 °C auf Umformtemperatur aufzuheizen. Zudem lassen sich IR-Heizsysteme sehr fein steuern, da der IR-Strahler wesentlich schneller abgeschaltet werden kann als vergleichbare konvektive Systeme.

Einen stark wachsenden Markt erlebt IBT derzeit in der Verarbeitung von Organoblechen, den modernen Halbzeugen zur prozesssicheren Serienherstellung leichter Strukturbauteile. Vor dem Umformen muss hier die thermoplastische Matrix erwärmt werden, sei es durch Kontaktwärmeübertragung direkt im Umformwerkzeug, durch konvektive Wärmeübertragung im Umluftofen oder durch Wärmestrahlung, also Infrarottechnik. „Gerade für den Organobleche-Markt erleben wir derzeit einen starken Trend hin zur IR-Anlagentechnik“, berichtet Dr. Robert Eder, Leiter technische Entwicklung bei IBT.

Was besonders für den Einsatz der Infrarottechnik in der Verarbeitung von Organoblechen spricht, lesen Sie bitte in der K-ZEITUNG-Ausgabe 07/2016, im Fokusthema Temperiertechnik.

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K-Zeitung Online, 01. April 2016
Arne Grävemeyer
Rubrik: Technologie-Temperiertechnik

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